Palliativpflege

Philia Palliativpflege Hamburg Volksdorf – Sterbenskranke Menschen pflegen lassen

Eventuell haben Sie noch nie etwas von dem Begriff der „Palliativpflege“ gehört oder nur ein etwas unscharfes Bild davon, was das überhaupt ist. Die Palliativpflege – so wie sie vom Philia Palliativ- und Pflegedienst Hamburg Volksdorf angeboten wird – beschäftigt sich damit, sterbenskranke Menschen in ihren letzten Monaten, Wochen und Tagen zu begleiten. Viele Menschen haben Angst davor, zu leiden, wenn es auf das Ende zugeht und viele Menschen möchten in ihrem gewohnten Umfeld sterben – sprich zu Hause. Die Palliativpflege hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Menschen eine würdevolle letzte Zeit zu ermöglichen.

Was bedeutet Palliativpflege überhaupt?

Die Philia Palliativpflege Hamburg Volksdorf – wie auch andere Pflegedienste – behandelt Patient*innen, die todkrank sind bzw. eine niedrige Lebenserwartung haben (degenerative Erkrankung etc.). Das Wort leitet sich von dem lateinischen Wort „pallium“ ab, was so viel wie „Mantel“ bedeutet und im übertragenen Sinne einen Schutz

Palliativpflege hilft und unterstützt
Helfende Hände –
Quelle: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

darstellt. Insgesamt beschränkt sich dieser Schutz aber nicht ausschließlich auf die sterbende Person. Oft gehen die Leistungen darüber hinaus und betreuen das soziale Umfeld auch noch nach dem Tod. In Kombination mit Hospizdiensten werden der schwer erkrankte Mensch und seine Angehörigen umfassend unterstützt.

„Der hat die Weisheit erfasst, der ebenso sorglos stirbt, als er geboren wird.“ (Lucius Annaeus Seneca)

Es geht also nicht darum, das Leben des Erkrankten zu verlängern. Man erhebt einfach den Anspruch, die verbleibende Zeit so schön, würdevoll und schmerzlos zu gestalten, wie möglich.

Für wen ist die Palliativpflege das richtige?

Kurative und Palliativpflege gehen in einigen Punkten nahtlos ineinander über. Sie unterscheiden sich aber ab dem Zeitpunkt, an dem die pflegebedürftige Person weiß, dass keine Chance auf Heilung mehr besteht. Von hier an greift speziell die Palliativpflege. Es kommt Angst auf, eventuell entwickelt sich der Wunsch, aufzugeben. In solchen Momenten kann es sehr sinnvoll sein, sich an einen Dienst wie die Palliativpflege Hamburg Volksdorf zu wenden.

Man kann die „normale Pflege“ mit der Palliativpflege gut kombinieren, da somit ein gesamtheitliches Paket entsteht, bei dem sich um alle gekümmert wird: die zu pflegende Person und die Angehörigen.

Menschen, die beispielsweise unter Krebs oder einer anderen kaum- oder unheilbaren Krankheit leiden, nehmen gerne die Palliativpflege in Anspruch. Generell Menschen, die kurz vor dem Tod stehen, können so unterstützt und motiviert werden, ihre verbleibende Zeit so sehr wie möglich zu genießen.

Ein Sonderfall ist die Pflege von Demenzkranken. Es ist schwer zu sagen, wann genau der Sterbeprozess von Menschen beginnt, die unter dieser Krankheit leiden. Besonders für die Angehörigen wird es schwer, da die erkrankte Person immer weiter die Fähigkeit verliert, sich verständlich zu machen oder Bedürfnisse zu äußern. Der Umgang mit einer solchen Erkrankung ist nicht einfach, viele Verhaltensweisen werden falsch interpretiert und eine Belastung für alle Beteiligten kann entstehen. Auch hier kann die Palliativpflege unterstützend zur Besserung beitragen.

Welche Bedeutung hat Palliativpflege in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft?

Das Konzept der palliativen Pflege ist, im Vergleich zur kurativen Pflege, noch ziemlich jung. Erst 2004 legten Experten in Deutschland offizielle Richtlinien fest. Cicely Saunders gründete 1960 die erste Einrichtung, die man heute als Hospiz bezeichnen würde und bald darauf den ersten palliativ-ähnlichen Pflegedienst. Sie wurde unter anderem zu ihrer Arbeit motiviert, weil sie als Krankenpflegerin nicht mehr mit ansehen wollte, wie unter damaligen Bedingungen Menschen im Krankenhaus dahinschieden.

Heute gibt es vermehrt Anbieter wie die Philia Palliativpflege Hamburg Volksdorf, die sich zum Ziel gesetzt hat, sterbenskranken Menschen professionell zu helfen. Es gibt auch eine nennenswerte Anzahl freiwilliger Helfer in diesem Bereich. Die psychologisch-soziale Betreuung der sterbenden Menschen ist immer weiter in den Fokus gerückt und betont auch in einem Prozess wie dem Sterben die Menschlichkeit: Selbst mit dem Ende des Mensch-seins wird das Menschliche bewahrt. Der Philia Palliativdienst Hamburg Volksdorf konzentriert sich darauf, den Sterbenden spirituell zu begleiten. Dies geschieht besonders durch die Suche nach dem Gespräch – um Ängste zu lindern und die pflegebedürftige Person zu beschäftigen und somit zu beruhigen.

Was in Zukunft folgt, ist noch offen. Da sich die Palliativpflege klar von der aktiven Sterbehilfe distanziert, wird das Konzept weiter expandieren, weil es relativ jung ist und das Interesse an dieser Behandlungsmethode steigt.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/krankenversicherung/hospiz-und-palliativversorgung.html

Qualitätsmerkmale eines Palliativpflegedienstes:

Es wird bei der Palliativpflege zwischen der allgemeinen und der spezialisierten Pflege unterschieden, wobei letztere dann zum Einsatz kommt, wenn die Allgemeine nicht mehr ausreicht. Bei der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV) betreuen Haus- und Fachärzte wie z.B. Schmerztherapeuten sowie Pflegekräfte und Sozialarbeiter/Psychologen die sterbende Person.

Bei der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) wird auf auf ein ganzes Team aus Spezialisten zurückgegriffen. Dieses besteht einerseits aus Psychologen, Sozialarbeitern, Gesundheits- und Krankenpflegern mit Weiterbildung, Physiotherapeuten und andererseits Ärzten mit einer Zusatzausbildung in der palliativen Medizin.

Eine qualitativ hochwertige Palliativpflege, wie sie beispielsweise die Philia Palliativpflege Hamburg Volksdorf bietet, zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie die pflegebedürftige Person auf verschiedenen Ebenen betreut. Da Heilung sehr unwahrscheinlich ist, muss man sich eher mit der Relativierung und Akzeptanz von Probleme befassen – und das in unterschiedlichen Dimensionen. Ein menschliches Grundbedürfnis ist es, schmerzfrei zu leben, weshalb die Pflege in Abstimmung mit Ärzten unter anderem dafür sorgt, dass Schmerzen vermieden, Wunden versorgt, die Ernährung kontrolliert und Verstopfungen beseitigt werden.

Die andere Seite der Palliativpflege

Auf der anderen Seite stehen Aspekte, die keine körperlichen Schmerzen bereiten, sondern die eigene Psyche sowie das soziale Umfeld betreffen. Das bedeutet, dass die Palliativpflege Hamburg Volksdorf – und evtl. andere – sich um die Gefühle der sterbenden Person wie z.B. Wut, Angst, Trauer oder Depression kümmern und die Bezugspersonen in die palliative Pflege mit einbeziehen, da Sterben nicht nur für die direkt Betroffenen schwierig ist. Auch wenn es im direkten Umfeld Probleme oder Angelegenheiten gibt, die die betroffene Person noch regeln muss bzw. möchte, dann wird sie dabei unterstützt. Aussöhnungen mit Familienmitgliedern können enorm helfen, mit dem eigenen Leben abzuschließen und friedlich zu sterben.

Eine hilfreiche Zusatzleistung bei der emotionalen Schmerzbewältigung ist die seelische Betreuung, bei der unter anderem existenzielle und philosophische Fragen behandelt werden. Dies ermöglicht der pflegebedürftigen Person beispielsweise über persönliche Errungenschaften, schöne Erinnerungen, den Sinn des eigenen Lebens oder auch den Sinn des Lebens allgemein zu sprechen. Der/Die Pfleger*in bietet dem Menschen in Behandlung dabei Raum für seine Verlustängste und leistet seelsorgerischen Beistand.

„Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das weiß, dass es sterben wird. Die Verdrängung dieses Wissens ist das einzige Drama des Menschen.“ (Friedrich Dürrenmatt)

Wenn Sie einen hochwertigen Dienst suchen, bei dem diese Aufgaben von professionellen Mitarbeiter*innen übernommen werden, sind Sie beim Philia Palliativpflegedienst Hamburg Volksdorf genau richtig. Wir haben es uns zur persönlichen Aufgabe gemacht, sterbenden Menschen eine würdevolle und positive letzte Zeit auf der Erde zu ermöglichen.

Wo kann die Palliativpflege erfolgen?

Wie bereits erwähnt wird die Palliativpflege ambulant angeboten, eine stationäre Behandlung ist aber auch möglich. Es gibt einerseits die AAPV (allgemeinen ambulanten Palliativversorgung) und SAPV (spezialisierten ambulanten Palliativversorgung) und andererseits ambulante Hospize, die sich vor allem um die spirituelle Dimension kümmern. Alltägliche Dinge wie Spaziergänge, Gespräche und vieles mehr sind ihre Aufgabe.

Die nicht-ambulante Form des Hospizdienstes ist das Hospiz an sich. Dabei handelt es sich um eine Kompromisslösung zwischen palliativem, ambulantem Pflegedienst und der Palliativpflege im Pflegeheim. Das Hospiz ist der letzte Ort für eine sterbende Person, in der sie wie in einer Klinik versorgt wird. Hierbei wird penibel darauf geachtet wird, dass keine Klinikathmosphäre entsteht, die die Person belasten könnte. Leider kann es auch bei der ambulanten Pflege vorkommen, dass sich der Gesundheitszustand des Patienten dramatisch verschlechtert oder es zu einer Infektion oder Ähnlichem kommt. Als Folge können dann natürlich auch schwer zu ertragende Schmerzen auftreten, die es notwendig machen, ein Krankenhaus aufzusuchen und dort, zumindest vorübergehend,  stationär behandelt zu werden.

Inwieweit die Palliativpflege in einem stationären Pflegeheim praktiziert wird, hängt von den Personen ab, die dort verantwortlich sind und somit Entscheidungen treffen. Die Tendenz steigt aber dahingehend, dass auch Pflegeheime Konzepte zur optimalen Begleitung von sterbenden Menschen entwerfen. Dabei gibt es einige Ähnlichkeiten oder auch Gemeinsamkeiten mit der palliativen Pflege, wie sie auch von der Philia Palliativpflege in Hamburg Volksdorf praktiziert wird.

Kosten für eine Palliativpflege:

Ein würdevolles Ableben ist nicht zu bezahlen – die Philia Palliativpflege Hamburg Volksdorf schon. Meistens ist die Pflege kostenlos, da vieles von der Krankenkasse gezahlt wird und durch Aufenthalte in Hospizen keine bzw. kaum Kosten entstehen. Wenn die sterbende Person im Pflegeheim wohnt, ist davon auszugehen, dass eine hohe Pflegestufe bzw. Pflegebedürftigkeit vorliegt. Dies qualifiziert zu bestimmten Zusatzleistungen, die dann extern gezahlt werden. Um das Finanzielle müssen Sie sich somit wenig Sorgen machen. Der Palliativdienst Hamburg Volksdorf hilft Ihnen auch gerne bei der Planung und Koordination Ihrer palliativen Maßnahmen.

„Wenn dem Menschen am Ende seines Lebens ein Lächeln übrig bleibt, so ist das ein sehr anständiger Reisebeginn.“ (Horst Wolfram Geissler)

Welche Pflege kommt für einen bestimmten Patient in Frage?

Dies ist pauschal schwer zu beantworten, da es stark von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Beispielsweise kann manchmal nicht ambulant geholfen werden, wenn die pflegebedürftige Person durch eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes solche Schmerzen hat, dass es nicht auszahlten ist. Außerdem kann bei Demenzkranken eine ambulante Betreuung eventuell schwierig sein, da sie oft 24 Stunden auf Betreuung und Hilfe angewiesen sind. Hierbei ist ein Gespräch mit einem Anbieter wie der Philia Palliativpflege Hamburg Volksdorf sinnvoll, denn anhand ihrer Erfahrung können die Fachkräfte sehr gut bewerten, inwieweit ein Patient noch selbstständig ist und teilweise daheim behandelt werden kann. Vor allem in den letzten Tagen des Lebens der pflegebedürftigen Menschen sollte nach Möglichkeit immer jemand in dessen Nähe sein. Der Zustand kann plötzlich sehr kritisch und die Emotionen so geladen sein, dass er sich gar nicht mehr selbst verpflegen kann und bei allen Handlungen auf Hilfe angewiesen ist.

Übrigens hat der Gesetzgeber eine Möglichkeit geschaffen, sich als pflegender Angehöriger von der Arbeit freistellen zu lassen, um in den letzten Tagen möglichst viel Zeit mit dem geliebten sterbenden Menschen zu verbringen.

Was beinhaltet die gesamtheitliche palliative Pflege?

Insgesamt geht es darum, den Menschen und sein soziales Umfeld beim Sterbeprozess optimal zu betreuen – ob dies durch eine ausgebildete bzw. weitergebildete Pflegekraft oder einen Angehörigen geschieht, ist im Prinzip irrelevant.

Der/Die Patient*in soll optimal pflegerisch versorgt werden und Schmerzen sollen möglichst effektiv genommen werden. Man wandelt auf einem schmalen Grat, wenn man einem Menschen offen und ehrlich mitteilen muss, dass dessen Leben schon bald zu Ende

 Mut durch die Palliativpflege
Durch Unterstützung kann neuer Mut entstehen – Quelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de

sein könnte, ohne dabei die Hoffnung zu nehmen. Außerdem sind die Wünsche des Sterbenden zu beachten, die eventuell in einer Vorsorgevollmacht oder Generalvollmacht hinterlegt sind.

Auch entspannende Therapiemethoden wie Massagen und Aromatherapien können dem/der Patient*in helfen, sich besser auf das Ableben vorzubereiten. Auch am Ende des Lebens ist eine gesunde bzw. förderliche Ernährung empfehlenswert, weshalb auch mit spezieller Nahrung ernährt werden kann, sofern der/die Patient*in dies wünscht. Es wird auch dazu beigetragen, den eigenen Tod zu akzeptieren, indem man versucht, die Angst davor zu nehmen bzw. zu lindern. Eine weitere Methode, um dies zu erreichen, ist es, die Person durch Gespräche, Vorlesen oder das Ansehen von Filmen aufzuheitern bzw. abzulenken. Sofern sie realistisch sind, können auch letzte Wünsche erfüllt werden bzw. schöne Erinnerungen geschaffen werden.

Es gibt unzählige Maßnahmen, die alle zu einem übergeordneten Ziel führen:

Sterben in Würde durch Palliativpflege!

Das Sterben in Würde ist nach der palliativen Medizin etwas, das jeder Mensch verdient hat. Unter Würde versteht jeder etwas anderes, aber mit Sicherheit empfinden viele Menschen das Sterben im gewohnten Umfeld und mit professioneller Betreuung als angenehmer als zwischen Maschinen in einer kühlen und sterilen Klinik.

Palliativpflege Hamburg Volksdorf:

Wenn Sie sich für die Philia Palliativpflege in Hamburg Volksdorf entscheiden, können Sie mit einem hervorragenden Service rechnen. Das motivierte und kompetente Pflegeteam berät Sie optimal und kümmert sich professionell und herzlich um Ihre/n liebsten Menschen.

Grundlage dafür ist die Achtung und Ehrfurcht gegenüber dem Menschen, der in Eigenverantwortung und Selbstbestimmung die Unterstützung für sein alltägliches Leben wählt.

Informieren Sie sich jetzt über das Angebot der Philia Palliativpflege Hamburg Volksdorf und erfahren Sie, wie Sie Ihren Angehörigen am besten helfen können. Das Leben ist kostbar und besonders sind es die letzten Tage. Denn nicht nur der sterbenden Person wird eine letzte Zeit freigegeben, die so schön wie möglich gestaltet wird, sondern auch allen Angehörigen, da sie die letzten Monate, Wochen oder Tage glücklich miteinander verbringen können.

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